GT-Cup (1/24): Saison 2013

Die Fahrerwertung und die einzelnen Rennergebnisse der GT-Cup Saison 2013:

 

 

17.05.2013 (8. Rennabend / Finale) - Nach einer Drehzahlmessung sämtlicher in die Rennfahrzeuge eingebauten Motoren konnte das Finalrennen beginnen.

In zwei fünfer Gruppen ging es auf der Holzbahn in Abensberg an den Start des Sprintrennens. Manch einer durfte wiedereinmal den Boxenstopp mit der geforderten Mindestrundenzeit von 12,000sec. wiederholen und so kam es zu folgendem, echt knappen Resultat. Erstmalig gewinnt Mike das Sprintrennen mit seinem am heutigen Rennabend nicht zu haltenen Jaguar. Gerry konnte aufgrund seiner bisher erworbenen Punkte dieses Finalrennen etwas lockerer angehen, blieb aber trotzdem verdammt schnell und lies sich von Jorge jagen. Robin blies ein letztes Mal im Sprint zum Angriff, konnte jedoch nur ganz knapp hinter Jorge die Ziellinie überqueren. Bei seinem zweiten Renneinsatz in dieser Saison, zeigte Guido, wie man mit seinem Ferrari doch knapp der Spitzengruppe hinterher fahren kann. Horst wollte Kai unbedingt beweisen, das man mit dem richtigen Zeitgefühl hier wirklich Plätze gutmachen kann. Christian war wiedereinmal echt schnell unterwegs und am Ende des Rennens verwundert, das diese Leistung doch nicht für einen Podiumsplatz ausreichte. Der erstmalig von Markus eingesetzte Ferrari FXX braucht noch etwas Zuwendung, um hier ganz vorn dabei zu sein. Tja, und Sebastian glaubte doch fast, er sei schon im Ziel und parkte seinen Mc Laren sicher hinter der Ziellinie, musste jedoch noch eine Runde nachlegen. Das hat die entsprechenden Sekunden für ein besseres Resultat gekostet.

Nach der Stärkung der Fahrer im STANXX (Restaurant) ging es in das letzte Hauptrennen der Saison. Um die Spannung für das letzte Rennen direkt für alle verfolgbar zu gestalten, starteten wir in einer sechser und einer vierer Gruppe. Guido, Horst, Kai, Christian, Markus und Sebastian starteten als erste in diesen Finallauf. Sebastian ging hier als Sieger hervor und zeigte der zweiten Startgruppe gleich mal die zu erreichende Distanz. Christian fehlten zwei Runden auf Sebastian, konnte sich jedoch echt knapp gegen seine direkten Verfolger durchsetzen. Man schaue sich nur die Abstände nach 24 Minuten Rennzeit an. Wahnsinn!!!

Mike, Gerry, Jorge und Robin durften im direkten Rennfight zeigen, wer hier die Nase vorn hat. Auf den ersten Spuren hatte sich Robin ersteinmal von seinen Verfolgern leicht abgesetzt, wurde dann aber nach und nach wieder nach hinten durchgereicht. Auf der letzten Spur konnte er sich allerdings noch wieder an Gerry kämpfen. Alle Zuschauer rechneten in diesem Rennen mit einem Sieg von Jorge, der bis 20 Sekunden vor Schluss noch führte. Aber da kam der Jaguar wieder an und zeigte seine Krallen. Ganze zwei Meter Vorsprung führten zum zweiten Sieg von Mike. Herzlichen Glückwunsch.

Die erste GT-Cup Saison ist nun zu Ende und hat allen Teilnehmern schöne und spannende Rennabende bescherrt. Zum Finale der Saison ist das Feld noch dichter zusammengerückt und lässt eine tolle Saison 2014 erhoffen. Änderungen am Reglement wurden diskutiert und festgelegt. Dazu wird es noch die entsprechenden Informationen geben.

Ich danke allen Teilnehmern für die netten und fröhlichen Rennabende, sowie für die fair gefahrenen Rennen. Es hat richtig Spaß gemacht. Am besten fand ich die beleuchteten Rennfahrzeuge und deren Einsatz in den wunderschönen Nachtrennen. Dieses Rennambiente ist wirklich toll und wird uns auch in der kommenden Saison wieder begleiten.

 


19.04.2013 (7. Rennabend) - Bevor es an die leckeren Bauernwürste ging, durften wieder alle acht Fahrer mit ihren GT-Cup Boliden schnelle Runden im Sprintrennen drehen. Markus ist erstmalig mit einem frisch aufgebauten Aston Martin angetreten, konnte die entsprechende Rundenzeiten aber noch nicht ganz aus dem Fahrzeug locken. Der Porsche von Horst war in Abensberg schon mal ganz vorn dabei, hier hat er im Duell mit Mike ganz knapp den sechsten Platz verfehlt. Der Jaguar von Mike kommt immer besser in Schwung, liefert er sich doch glatt schon Duelle mit dem Mc Laren von Sebastian. Kai musste sich mit seinem R8 LMS im Sprint mit dem vierten Platz begnügen, fuhr ihm doch Christian mit seinem BMW Z4 um die Nase. Extrem gut war Robin mit seinem Ferrari 458 am heutigen Rennabend unterwegs und nur Gerry konnte ihn von einem Sieg im Sprintrennen abhalten.

 

Ein extrem bunt gemischtes Fahrzeugfeld trifft hier aufeinander. Die Chancengleichheit ist grundsätzlich gegeben. Bei den Karosserien von Carrera müssen wir im Reglement noch etwas nachschärfen. Diese sind im Originalaufbau etwas zu schwer. Aber dazu gibt es dann am Saisonende die entsprechenden Festlegungen.

Im Hauptrennen ging es an der Spitze mächtig zur Sache. Sebastian konnte in der ersten Startgruppe gleich mal ein Zeichen setzen und sich vor Mike, Horst und Markus platzieren. Der entsprechende Druck für die zweite Startgruppe war damit aufgebaut und Robin raste um den Kurs, als wäre er auf der Jagd nach dem Teufel. Hinter ihm konnte Gerry immer mal wieder heran kommen, doch auf der letzten Spur war es einfach nicht mehr möglich die 25 Meter Abstand zu reduzieren. Beide landeten jedoch vor Sebastian, der damit in der Wertung dieses Rennens den dritten Platz belegte.

Konnte Kai sich doch recht lange vor Christian halten, fuhr dieser doch irgendwann einfach an Kai vorbei. Auf der letzten Spur dann noch ein paar kurze Ausrutscher von Christian ins Kiesbett, liessen bei Kai die Hoffnung steigen, hier doch noch einen Platz weiter vorn das Rennen zu beenden. Es reichte aber nicht! Einen Meter hinter Chrsitians BMW Z4 kam der R8 LMS zum Stillstand. Wowwwhhh!

Markus konnte sich übrigens vor Lachen nicht mehr halten, als er nach einem versehentlichen Spurwechsel sein Auto von Horst fremdgesteuert sah. Horst versuchte kurz anzuhalten, wusste aber nicht wo das Auto von Markus auf seiner Spur stand. In diesem Moment wollte Kai das Fahrzeug bergen, griff aber durch den Gasstoß von Horst leider ins Leere, da das Auto schon wieder unterwegs war. Da half dann wirklich nur noch Chaos um den Aston Martin zu bergen. Eine Mordsgaudi!!!

Wir freuen uns schon auf das erste Saisonfinale des GT-Cup in Abensberg.



22.03.2013 (6. Rennabend) - Im Sprintrennen standen wieder 20 Runden pro Spur auf dem Programm. Dazu noch diese knifflige Mindestrundenzeit von 12 Sekunden. Nur wer sein Rennen sauber fährt, die Boxenstopps so nah wie möglich an die 12 Sekunden legt und dabei keine Fehler macht, steht hier auf dem Podium.

So stand zum Beispiel Horst in diesem Sprintrennen kurz davor auf dem Podium zu landen oder sogar den ersten Sieg einzufahren. Doch auf seiner letzten Spur dann ein Frühstart und kein Zeitgefühl für die dadurch verlorenen Sekunden. Eine Rundenzeit von 17 Sekunden brachte er auf den Monitor. Das sind locker fünf Sekunden zu viel und damit bei diesem eng umkämpften Feld gleich -> schwupps, auf den fünften Platz.

Mit einem knappen Vorsprung, aber ohne Fehler fährt Kai seinen zweiten Sieg in der Saison ein. Gerry lauerte dahinter, durfte jedoch auch einen Boxenstopp zweimal anfahren. Sebastian auf Platz 3 und einen Hauch dahinter dann schon Robin. Mit ein paar Flüchtigkeitsfehlern hat er hier gesehen, zu was er und sein Fahrzeug im Stande sind zu leisten.

Die Hausherren der Strecke konnten ihren Heimvorteil nicht richtig umsetzen. Gerade mal acht Sekunden hinter der Spitze sind aber auch kein Beinbruch und sobald vorne mehr passiert, wird wahrscheinlich zugeschlagen.

Dann wurde es Nacht auf dem Babonenring und die angetretenen Fahrer durften in dieser Saison ein zweites Mal beweisen, welche Geschwindigkeiten hier auf der diffus beleuchteten Rennstrecke möglich sind. Ein traumhafter, wunderschöner Eindruck der wiedereinmal mit der Nachtphase von echten 24h Rennen vergleichbar war.

Stephan hat sich für sein erstes Nachtrennen erstaunlich gut geschlagen und hier auch die Anstrengungen gespührt, die damit verbunden sind. Christian freute sich schon darauf, am nächsten Morgen früh aufzustehen und hat sich vielleicht schon darauf konzentriert. Markus hatte sich eventuell das falsche Fahrzeug für das Rennen ausgewählt, denn sein Ferrari wollte nicht so richtig schnell um den Kurs. Auf der ersten Spur schon zwei Runden auf die Spitze zu verlieren, war schon recht bitter für Kai. Dann konnte er wieder mithalten, doch für einen richtigen Angriff war es da schon zu spät. Mit konstanten Rundenzeiten war Horst unterwegs, es fehlte jedoch hier und da eine Zehntel auf die Rundenzeiten der Spitze. Ähnlich erging es Mike, der mit seinem Jaguar aber mächtig durch das Feld fuhr sein Fahrzeug nur neun Meter hinter Sebastian abgestellt hat.

Aber was sich die beiden Herren Gerry und Robin an der Spitze für ein tolles Duell geliefert hatten, sprengt jegliche Vorstellungskraft. Bei Robin leuchtete ständig die Bestzeit und kaum eine Runde dauerte länger als acht Sekunden. Gerry baute noch extremen Druck auf, konnte jedoch nur noch auf einen Fahrfehler von Robin hoffen, um weiter heran zu kommen.

Herzlichen Glückwunsch an Robin für seinen ersten Rennsieg im GT-Cup. Respektvolle Leistung.

Danke nochmals an die Veranstalter des RCA für die Investition in die Zeitmessung und den Einbau der Beleuchtungseinrichtungen an der Bahn. Es war ein wunderschönes Ambiente für das Nachtrennen und ein toller gemeinsamer Rennabend mit fairen Rennen.

 



 

22.02.2013 (5. Rennabend) - Zehn Fahrer waren angetreten um auf der frisch renovierten Abensberger Clubbahn ein weiteres Rennen im GT-Cup auszutragen. Das Fahrzeugfeld war wieder bunt gemischt und die im Training gefahrenen Rundenzeiten lagen dicht beieinander. Nach diversen Behandlungen der Hinterreifen mit Sonnenmilch wurden die Grippverhältnisse auf der Bahn immer besser und konstanter. Die ursprünglich als engegengesetzt benannte Fahrtrichtung lässt sich doch deutlich besser fahren und ist nun die neue Standardfahrtrichtung in Abensberg.

Der im Sprintrennen vorgeschriebene Pflichtboxenstopp mit einer Rundenzeit von mindestens 12 Sekunden bereitete einigen Fahrern an diesem Abend Probleme. Oft hörte man seitens der Rennletung eine bestätigte Zeit von 11,8 Sekunden oder auch deutlich darunter. Eine nette Geschichte ist die Variante, die Jorge umgesetzt hatte. Er wollte einen bereits geschehenen Abflug für die Erreichung der Zeit nutzen, fuhr aber erstmal durch die Zeitmessung und hielt dann für ca. 2 sec an. Die folgende dargestellte Rundenzeit zeigte dann 10 Sekunden, was bei normal gefahrenen 8 Sekunden pro Runde ja auch stimmt. Und so musste er ein weiteres Mal antreten um hier eine 12 auf dem Monitor zu zaubern. Doch Kai ging es nicht anders, im Sprintrennen zwar abflugfrei unterwegs aber völlig ausserhalb eines Zeitgefühls. Robin war wieder einmal mit schnellen Runden unterwegs und die knappen zwei Sekunden auf Gerry sind sicherlich auf einen Abflug zu schreiben. Doch Gerry hat hier wieder alles richtig gemacht. Das richtige Zeitgefühl und konstante schnelle Runden führen einfach zum Sieg.

Die Dichte im Feld bestätigt aber das gewählte Reglement, denn die Fahrer von Platz vier bis Platz neun sind alle innerhalb von 15 Sekunden. Das ist ein echt mega stark besetztes Feld mit unterschliedlichsten Fahrzeugtypen.

Im Hauptrennen des Abends ging es dann mit 45 Runden pro Spur so richtig zur Sache. Und auch hier zeigte sich die extreme Dichte im Feld. Diesmal ohne Pflichtboxenstopp konnte Jorge sein Fahrzeug vorne platzieren und Gerry auf den zweiten Platz verweisen. Mit etwas Respektabstand konnte Robin ein starkes Rennen beenden und wurde mit dem dritten Platz belohnt. Kai konnte im Fernduell den Speed von Mike nicht mitgehen, sich aber noch vor Markus halten. Horst fuhr etwas hinter seinen eigenen Erwartungen. Wir haben ihn hier in Abensberg schon deutlich weiter vorne gesehen. Udo durfte die alte Corvette von Robin bewegen und holte alles was möglich war, aus dem Fahrzeug heraus. Bezüglich der gefahrenen Rundenzeiten natürlich. Christian war leider im Pech unterwegs denn im Fahrwerk seines BMW Z4 sprang ein Distanzhalter auf die falsche Seite. Die daraufhin unternommene Reparatur warf ihn weit nach hinten.

Es war ein schöner Rennabend in Abensberg und mein Dank geht nochmals an den RCA für die mühevolle Renovierung der Bahn. Der zum Rennen notwendige Gripp stellt sich wieder ein und die neu gewählte Fahrtrichtung ist wirklich schöner zu fahren. In vier Wochen startet dann der sechste Rennabend des GT-Cup wieder in Abensberg, bei dem das Hauptrennen dann im Nachtmodus gefahren wird. Auf das Ambiente freue ich mich schon ganz besonders.

 



25.01.2013 (4. Rennabend) - Sprintrennen: Die schnellsten vier des letzten Rennens starten im Sprintrennen als erstes. Somit traten Gerry, Sebastian, Christian und Robin an, um die Bahn mal wieder an den Rennbetrieb zu gewöhnen. Starke Duelle und knappe Zieleinläufe waren in allen vier Läufen zu sehen. Besonders hervorzuheben war das Duell zwischen Robin und Gerry auf der letzten Spur. Wollte Gerry das Sprintrennen gewinnen, musste er an Robin vorbei. Das ist aber immer einfacher gesagt als getan, denn Robin hat sich mit schnellen Runden souverän vorne gehalten. Als dann ein Überholversuch seitens Gerry mit einem Abflug quittiert wurde, fuhr Gerry auf Schadensbegrenzung hinter Robin her und wartete auf einen Fahrfehler. Dieser blieb jedoch aus und Robin gewann das Sprintrennen eine halbe Sekunde vor Gerry, der wiederum nur etwas über eine Sekunde vor Sebastian durch das Ziel fuhr.

In der zweiten Startgruppe traten Udo und Manfred mit den Leihfahrzeugen von Robin und Kai an. Lagen die Rundenzeiten beider Fahrzeuge leider etwas hinter der Spitze, lieferten sich die beiden jedoch über den gesamten Rennabend packende Duelle. Ganz neu war Kai mit einem Scaleauto Audi R8LMS auf Momo-Fahrwerk am Start und zeigte eindrucksvoll was das Fahrzeug zu leisten vermag. Abflugfrei unterwegs, schob er sich am Ende noch vier Sekunden vor Robin und holte sich damit seinen ersten Sieg im GT-Cup.

Christian konnte seinen BMW Z4 nicht ganz so bändigen und fuhr so im direkten Kampf mit Horst und Markus, die sich beide noch an die Strecke in Buxheim gewöhnten.



Die legendären Bauernwürste haben uns wiedereinmal lecker zwischen den beiden Rennen gestärkt.

Hauptrennen: Markus und Horst wurden von Runde zu Runde immer schneller, konnten mit der Spitze aber auch nicht ganz mithalten und jagten so den Christian vor sich her. Wie im Sprintrennen schon ständig beieinander aber nun mit ständig wechselnder Führung, fuhren Udo und Manfred ein richtig tolles Duell.

Dann kam die Spitzengruppe auf die Bahn. Ein Ferrari 458, ein BMW Z4, ein Mc Laren und ein Audi R8LMS, fuhren vom Start weg ersteinmal eng beieinander. Ein Fahrfehler von Robin, dann einer von Gerry, und schliesslich noch von Sebastian, liessen Kai recht früh die Führung übernehmen. Die Führung konnte Kai bis ca. 2/3 Renndistanz halten, als auf einmal Gerry an ihm vorbei zog und etwa eine halbe Runde Vorsprung einfuhr. Doch Gerry durfte seinen letzten Turn auf der vermeintlich etwas langsameren blauen Spur, und Kai auf der aktuell schnellsten, grünen Spur absolvieren. Das weckte die Hoffnung und so blies Kai zum vollen Angriff an. Ein schnellste Runde nach der anderen ging Kai ans Werk den Vorsprung seitens Gerry zu minimieren, wenn nicht gar zu nichte zu machen. Aber Gerry legte nach und zauberte teilweise noch schnellere Rundenzeiten auf den Monitor. Und so endete dieses Hauptrennen mit einem weiteren Erfolg für Gerry, der sich noch sechs Meter Puffer auf Kai sicherte.

Ein weiterer toller Rennabend mit diesen wunderschönen GT-Fahrzeugen ist damit Vergangenheit. Es ist allerdings erst Halbzeit in der Saison und somit dürfen wir uns auf weitere spannende Rennen freuen. Die nächsten beiden finden dann in Abensberg auf der Holzbahn des RCA statt.

 



14.12.2012 (3. Rennabend) - Eine bitterkalte Bahn erwartete die Racer des GT-Cup zur Austragung des dritten Rennabends dieser Rennserie mit den echt schönen GT-Fahrzeugen.

Das Hauptrennen an diesem Abend wurde im Nachtmodus ausgetragen. Dabei wurde das Licht im Bahnraum ausgeschaltet und die Bahn mit einem diffusen, gelblichen Licht punktuell beleuchtet. Jedes der eingesetzten Fahrzeuge verfügte über eine eigene Front- und Heckbeleuchtung. Dieses Ambiente kennt man sonst nur aus den Nachtphasen der echten 24h Rennen. Einfach traumhaft. Den gefahrenen Rundenzeiten brachte das jedoch keinen Abbruch. Hier war auch in der Nacht eine extreme Raceanspannung zu spüren, die mit tollen Zweikämpfen über viele Runden hinweg die Zuschauer und Fahrer begeistert hat.

 



16.11.2012 (2. Rennabend) - Der zweite Rennabend des GT-Cup war extrem spannend. Wusste noch keiner so recht wie sich die Fahrzeuge und ihre Fahrer auf der echt schönen Holzbahn in Abensberg so verhalten. Christian hatte sein erstes Rennen auf dieser Bahn absolviert und gewöhnte sich erst langsam an die doch teilweise schon sehr engen Kurven. Kai konnte mit seinem aus dem R8-Cup modifizierten Renner nicht ganz mithalten, fuhr aber dennoch spannende Rennrunden gegen Markus und Robin. Was aber dann die Spitzengruppe hier abgeliefert hat, grenzt an totalen Wahnsinn. In jedem Lauf fuhren Horst, Jorge, Sebastian und Gerry so knapp hintereinander über die Ziellinie, das erst die Sichtung der Gesamtzeiten den wahren Sieger aufzeigte.

Im Hauptrennen waren die vier Sieger des Sprintrennens wieder dabei ein richtig heisses Slotcarrennen zu zeigen. Auch hier mussten wir den Sieger über die Sichtung der Rundenzeiten ermitteln. Was allerdings nicht ganz funktionierte, denn durch einen falschen Tastendruck waren die Zeiten der vier verschwunden. Somit durften sich die vier den Durchschnittswert der Punkte der ersten vier Plätze teilen und bekamen jeweils 22 Punkte (siehe Fahrerwertung).

 



02.10.2012 (1. Rennabend) - Ein grandioses Auftaktrennen in eine Slotcarsaison mit wunderschönen GT Fahrzeugen. Vierzehn Fahrer haben es sich nicht nehmen lassen, auf der Rennstrecke in Buxheim spannende Rennen zu zeigen. Die erstmalig im Reglement verankerte Mindestrundenzeit im Sprintrennen wurde von vielen Fahrern auf unterschiedlichste Weise in Angriff genommen. Da kamen richtige Strategieideen ins Spiel. Mancher Fahrer nutzte seinen ersten Abflug um die entsprechende Rundenzeit zu fahren, manche gingen dem direkten Duell aus dem Weg und wählten dementsprechend die Wartezeit auf der Start/Ziel-Geraden vor oder nach der Konkurrenz. Einige Fahrer nahmen auch gleich die erste Runde (die tendenziell durch die Startphase sowieso länger dauert) um die mindest geforderte 16,000s Rundenzeit auf den Bildschirm zu bringen. Es gab allerdings auch Fälle, in denen nach einer 15,997s Runde der 'Boxenstopp' noch einmal angegriffen werden musste. Auf alle Fälle ein Superspaß, der den Rennablauf im Sprintrennen aufgelockert und spannend gestaltet hat.

Das Starterfeld war bezüglich der genutzten Automarken total bunt durchgemischt. Es war eigentlich alles dabei, was die Männerherzen höher schlagen lässt. Alle Fahrzeuge waren mit Licht ausgestattet, welches bei den kommenden Rennen im Nachtmodus dann wohl noch besser zur Geltung kommt. Auch lagen die Rundenzeiten bei 80% der Fahrzeuge auf einem Niveau. Es gab Ausreisser nach unten und nach oben, Balance of Performance ist jedoch noch kein Thema. Wäre auch viel zu früh.

Es hat sich jedoch gezeigt, dass die mit einem MoMo Fahrwerk ausgestatteten Fahrzeuge auf der Carreraschiene deutlich vorne liegen. Alle teilnehmenden R8 (Kai, Tom, Rafael und Fabian) waren noch auf dem Schöler-Fahrwerk unterwegs, hatten aber auch mit dem schmalen Aufbau des R8 (bisher ist leider noch kein LMS in 1/24 verfügbar) zu kämpfen. Sebastian hatte sich mit seinem wunderschönen, aber auch schmalen Camaro mit zu viel Grip an der Hinterachse zu beschäftigen und landete so im Mittelfeld.

Fabian ist erst kürzlich nach Ingolstadt gezogen und fuhr hier gleich in einem Rennen seine ersten Runden auf unserer Bahn. Eine Verbesserung der Rundenzeiten sieht man bei ihm deutlich zwischen Sprint- und Hauptrennen. Rafael und Tom hatten an diesem Abend ihren zweiten Renneinsatz auf unserer Bahn, jedoch erstmalig mit 1/24 Fahrzeugen. Hatte Tom noch beim letzten CBNC-Rennen in Buxheim seinen Sieg erst in den letzten Runden doch noch abgeben müssen, hat er sich bei diesem Rennen mit dem von der Rennleitung gestellten, alten R8 mächtig gut geschlagen. Im Sprintrennen hatte sich Markus mit seinem Mercedes SLS GT3 in der letzten Runde noch mit der zu absovierenden 16,000s Runde etwas verschätzt und als einziger eine 11s Strafzeit (Bedingungen siehe Reglement) erhalten.

An den Abständen im Endergebnis erkennt man auch deutlich, dass es ein furchtbar enges Mittelfeld mit starken Duellen gab. Das war faires Slotracing vom Feinsten.



Herzlichen Glückwunsch an Gerry (BMW Z4) für die beiden Siege am heutigen Abend. Ein qualitativ sehr hochwertiges Slotcar, abflugfrei und mit schnellen Runden ins Ziel gefahren. Verdienter Gesamtsieg.

Im Sprint noch auf Platz zwei, konnte Robin mit seiner Corvette im Hauptrennen durch zwei frühe, kurze Abflüge nur hinter Olli und Christian bleiben. Olli hat mit seinem Porsche RSR GT3 jedoch zwei super Rennen hingelegt und kann auf seine Platzierung mächtig stolz sein. Im Sprintrennen hatte Christian etwas Probleme mit den 16 Sekunden und durfte so manchen Boxenstopp zweimal anfahren. Trotzdem ein vierter Platz zeigte das mögliche Potenzial. Respekt.

Kai fuhr mit seinem doch schon in die Jahre gekommenen Shell-R8 konstante Rundenzeiten und konnte sich so im vorderen Mittelfeld halten. Im Hauptrennen kam es dann zum direkten Duell mit Mike, der sich da mit seinem Monster-Jaguar aber mittlerweile an den Streckenverlauf gewöhnt hatte und 1/10s pro Runde im Schnitt schneller war als Kai. Mit seinem Nissan und dem komischerweise fehlenden Topspeed auf der Start/Ziel-Geraden kämpfte Jorge, konnte in den Kurven jedoch super mithalten und den entsprechenden Druck auf die Konkurrenz wieder aufbauen.

Guido durfte sich mit seinem Ferrari Enzo erstmalig an den Streckenverlauf in Buxheim gewöhnen und wurde Runde um Runde immer schneller. Auch Horst musste sich erst an seinen neuen Porsche RSR GT3 und an die Strecke gewöhnen, fuhr jedoch respektable Rundenzeiten und positionierte sich damit im hinteren Mittelfeld.
Zusammenfassend war es ein echt starker Saisonauftakt und lässt eine schöne gemeinsame Slotracing Saison mit diesen tollen Fahrzeugen erwarten. Freuen wir uns doch schon jetzt auf den nächsten Lauf, der in Abensberg auf der Holzbahn stattfindet.