GT-Cup (1/24): Saison 2014

Die Fahrerwertung und die einzelnen Rennergebnisse der GT-Cup Saison 2014:

Die gelb markierten Felder zeigen eindrucksvoll, wie viele Fahrer in der Saison 2014 mindestens
einmal den Sieg feiern durften.

 

 

05.07.2014 - Achter Rennabend zum GT-Cup 2014 (Finale)

Während des Trainings zum Finale auf dem Hazelcreek-Speedway rauschte draußen das Wasser vom Himmel. Doch gegen 18:00 Uhr klarte der Himmel auf und die Sonne gab uns die Chance zum geplanten Grillabend auf der Veranda von Horst. Mit leckeren Salaten und Grillutensilien konnten wir in der Sonne über die vergangene Saison des GT-Cup plaudern. Zu Beginn des Sprintrennens öffnete der Himmel dann auf einmal alle Schleusen und wir waren mächtig froh, hier den Abend im Haus an der Rennbahn verbringen zu können.

Im Sprintrennen zeigten dann auch gleich mal die hier auf der Strecke beheimateten Fahrer des RCA, wie man auf diesem, aus einer grossen Menge an Kurven bestehenden Kurs, schnell fahren kann. Bis einschliesslich Platz 5 waren alle Fahrer des RCA vorn dabei. Harald hatte für heute noch das große Ziel, den in der Fahrerwertung knapp vor ihm liegenden Kai von dort zu verdrängen. Hierzu musste er jedoch deutlich weiter nach vorn fahren, als er das im Sprintrennen zeigen konnte. Harald zeigte jedoch die besten Leistungen der Nicht-RCA Fahrer und landete damit auf dem sechsten Platz. Bei Robin sollte es trotz eines guten Rennens leider nicht zu einer besseren Platzierung reichen.

Erstmalig waren Herbert, Udo und Carsten im Rahmen des GT-Cup auf dieser Bahn unterwegs. Herbert konnte sich mit seinem BMW Z4 noch recht gut auf die Strecke einstellen und beendete das Rennen nur mit einem knappen Rückstand auf Robin. Bei Udo machte sich dann doch die Nutzung eines ganz normalen Widerstandsreglers bemerkbar. Da die Strecke aus vielen unterschiedlichen Radien besteht (der totale Freiheitsgrad beim Holzbahnbau) und teilweise wenig Gripp hatte, rutschte Udo beim anbremsen einiger Kurven immer wieder quer oder sogar aus der Spur heraus. Abhilfe brachte die von Horst in die Anschlussleiste integrierte Möglichkeit zur Bremseneinstellung, jedoch war die Wirkungsweise voll auf das dort eingebaute Poti beschränkt, da ja der Widerstandsregler beim Bremsen immer voll auf Kurzschluss geht. Carsten kämpfte während des gesamten Rennens mit dem fehlenden Gripp an seiner Hinterachse und konnte sich so nur schwer an diesen Kurs gewöhnen.



Im Hauptrennen ging es auf die doppelte Distanz und siehe da, bis auf einen Platztausch zwischen Mike und Markus ist das Ergebnis wie beim Sprintrennen. Interessant ist hier jedoch, das Jorge auch wieder mit ca. 3 Sekunden Rückstand auf Tom abgeschlossen hat. Ganz schön knapp das Ganze. Harald konnte sich wieder nicht ausreichend von Kai nach vorn absetzen und Robin hat mit nur einer Sekunde Rückstand auf Kai so richtig viel Druck aufgebaut.

Herzlichen Glückwunsch an Tom, der in beiden Läufen ein Fahrzeug mit hohem Grippniveau sicher und schnell ins Ziel gesteuert hat. Mit zwei zweiten Plätzen sichert sich Jorge an diesem Abend die Meisterschaft 2014. Und Horst darf den beiden in aller Ruhe mit zwei dritten Plätzen am heutigen Rennabend beim Feiern zuschauen oder sogar selbst mitfeiern.

Und damit küren wir die Gesamtsieger der GT-Cup Saison 2014:

Herzlichen Glückwunsch an Jorge für die Führung in der Gesamtwertung. Immer vorn dabei, immer ordentlich Punkte mit nach Hause genommen. Ein verdienter Gesamtsieg!

Auf dem zweiten Tabellenrang findet sich in dieser Saison der Rennleiter selbst wieder. Auch im letzten Rennen konnte das Gesamtergebnis von Harald nicht mehr umgedreht werden. Und damit geht der nächste Glückwunsch an dieser Stelle an Harald für den dritten Gesamtrang im GT-Cup 2014.

Ich danke nochmals allen Teilnehmern für die schönen Rennabende, die wir gemeinsam erleben durften. Spannende Rennen waren jedesmal dabei und die Performance der Fahrzeuge lag weitestgehend recht dicht beieinander. Im Reglement zur Saison 2015 wird es nur kleine Anpassungen geben, aber dazu gibt es gesondert noch Informationen.

Jetzt wünsche ich allen Slotracern ersteinmal eine erholsame Sommerpause und Anfang Oktober starten wir dann in die mittlerweile dritte Saison des GT-Cup.

Bleibt Gesund
Gruß
Kai

 


 

16.05.2014 - Siebter Rennabend zum GT-Cup 2014

Eine hohe Erwartungshaltung an sich selbst hatten an diesem Rennabend natürlich die auf der Bahn in Buxheim beheimateten Fahrer. Und siehe da, die meisten konnten sich im Sprintrennen schon mal vorne behaupten. Mit ultraschnellen Runden konnte Gerry hier mit seinem neuen Japan-GT alles bisher dagewesene in den Schatten stellen. Manfred fuhr mit dem R8 LMS von Kai mit der richtigen Boxenstoppstrategie auf den zweiten Platz. Udo und Kai lagen so dicht beieinander, das hier erst der ausgegebene Wert der Zeitmessung wirklich für Klarheit über die korrekte Reihenfolge sorgte. Auch Robin konnte sich mit dem erzielten Ergebnis sehen lassen. Als bester Neueinsteiger auf dieser Bahn konnte Peter eindrucksvoll beweisen, was das Training am Montag vor dem Rennen doch für Vorteile bringt. Mit dem Erfolg des sechsten Platzes konnte er sogar Sebastian, der mit seinem extrem schnellen, neu aufgebautem Japan-GT doch einige 'in der Spur halten' Probleme hatte, hinter sich lassen.

Markus war hier auch schon mit konstanten Runden dabei, konnte die Pace der Spitze jedoch nicht mitgehen. Nach Problemen mit seinem Einsatzfahrzeug wollte Christian erst gar nicht mitfahren, hatte sich dann aber doch noch zur Teilnahme entschlossen. Der Platz im Mittelfeld entsprach zwar nicht ganz seinen Erwartungen aber es gab ja noch die Hoffnung im Hauptrennen, in der Nachtathmosphäre an den anderen vorbei zu huschen. Endlich war auch Olli mal wieder mit am Start und seine Rundenzeiten hätten ihn eigentlich auch weiter nach vorn bringen müssen. Aber wie das eben so ist im Sprintrennen, die Boxenstoppstrategie spielt hier eben die entscheidene Rolle. Fedor konnte sich aufgrund der Rennerfahrung aus der R8-Cup Teamchallenge noch deutlich vor Horst positionieren und auch Carsten konnte die Erfahrungen aus dem Anfang des Jahres 2014 durchgeführten Langstreckenrennen nutzen. Herbert und Christian fuhren ihre ersten Rennrunden auf dieser Bahn und haben sich dabei tapfer geschlagen.



Im Hauptrennen wurde es dann mal wieder Nacht in der grünen Hölle Buxheim. Aufgrund der Anmerkungen aus der Nachtphase des R8-Cup TC Rennens über die doch etwas zu dunkle Nachtphase, habe ich (Kai) einen gedimmten Deckenfluter zwischen den Fahrern aufgebaut. Damit sollte die Grundhelligkeit des Raumes erhöht werden. Nachträglich kann ich jedoch nur sagen, das die zusätzliche Lichtquelle einfach nur störend war. Während des Rennens wurde daran jedoch aus Gründen der Gleichberechtigung nichts mehr geändert. Im Rahmen des GT-Cup war dieses Rennen jedoch sowieso das letzte Nachtrennen in Buxheim. Das Auftaktrennen der Saison 2015 wird in Buxheim im Tagmodus gefahren und das dazu gehörene Nachtrennen nach Rohrbach verlegt.

Auch in der Nachtphase konnte Gerry das Rennen souverän gewinnen. Manfred wurde aufgrund eines lockeren Leitkielhalters immer weiter nach hinten durchgereicht und nur Udo konnte mit konstanten schnellen Runden so halbwegs an Gerry dranbleiben. Schnell und echt konstant war Markus in der Nacht unterwegs und damit konnte er einen sensationellen dritten Platz einfahren. Er feiert wahrscheinlich heute noch ;-).

Sebastian konnte sich trotz einiger Abflüge noch weiter verbessern und Peter taucht hier auf einmal auf Platz 5 auf. Sensationell!

Im weiteren Feld gab es nur kleine Veränderungen gegenüber dem Sprintrennen. Insgesamt hat sich das Feld bei diesem Rennen jedoch erschreckend auseinandergezogen. Ob es an den Lichtverhältnissen lag oder andere Einflüsse hier entscheidend waren, kann hier jetzt nicht mehr ermittelt werden. Insgesamt war es aber ein interessanter Rennabend, insbesondere war die Performance der beiden Japan-GT sehr beeindruckend. Sogar so beeindruckend, dass die Rennleitung über regelnde Maßnahmen für die nächste Saison nachdenkt. Dort ist der erste Schritt eine Vereinheitlichung der Spurbreite auf maximal 82,0mm. Die möglichen 85,0mm der Japan Renner weichen doch stark vom Feld der GT-Fahrzeuge ab.

Bis bald
Gruß
Kai

 


 

04.04.2014 - Sechster Rennabend zum GT-Cup 2014

Sechzehn Fahrer, ideal für vier Gruppen und dementsprechend viele interessante Rennen, sorgten für einen extrem kurzweiligen Rennabend in Buxheim. An diesem Abend war Manfred einfach nicht zu halten. Mit einer schnellen Runde nach der anderen setzte er seinen Konkurrenten stark unter Druck und ließ sie damit aus dem Staunen nicht wieder herauskommen.

Leider hat es der Rennleiter nicht zeitnah geschafft, einen detaillierten Rennbericht über diesen mit tollen Rennen geschmückten Rennabend zu erstellen. Im Nachgang sollte jedoch noch folgendes erwähnt werden. Manfred und Udo sind hier mit ganz normalen Widerstandsreglern unterwegs gewesen und haben damit den Verfolgern mit Transistoren-Reglern oder gar elektronischen Reglern gezeigt, was man mit diesem Basis-Equipment auch leisten kann. Respekt.

Der nächste Rennabend des GT-Cup findet wieder in Buxheim statt. Dann wird das Hauptrennen im Nachtmodus gefahren. Ich freue mich ganz besonders auf ein weiteres Heimspiel, bevor es dann zum Finale nach Regensburg auf den Hazelcreek Speedway geht.

Gruß
Kai

 

 

21.03.2014 - Fünfter Rennabend zum GT-Cup 2014

Mittlerweile gehen mir (Kai) die Superlative aus und es wird damit immer schwerer eine wiedereinmal echt tolle Veranstaltung zu beschreiben. Noch dazu ist es doch ziemlich schwer, nach knapp zwei Wochen etwas über den Rennabend und dessen Rennverlauf zu schreiben. Aber eins ist Fakt: Man muss das Ganze selbst erlebt haben, denn die Rennen machen einfach richtig Spaß. Dabei sein ist eben doch alles!

Vierzehn Fahrer trafen sich zum fünften Rennabend des GT-Cup in Rohrbach. In zwei fünfer Gruppen und einer vierer Gruppe ging es an den Start des Sprintrennens. Da die schnellen Fahrer noch nicht mit dem Pizzaessen fertig waren, starteten die im letzten Rennen weiter hinten positionierten Fahrer diesmal als erstes. Erstmalig war Heiner mit von der Partie und er durfte sich mit dem schweren Aston Martin an dieses Fahrzeug und an die Strecke gewöhnen. Bis auf Jorge hatten sich die Fahrer vom RCA geschlossen hinter dem Feld bewegt. Warum? Ich weiss es nicht. Allerdings sind die Abstände in der Wertung auch richtig knapp beieinander und der eine oder andere Ausflug kostet dann eben gleich diverse Platzierungen.

Das Carsten hier als 'Einheimischer' auf den 10. Platz fährt, wundert mich (und wohl auch ihn). Da wäre eigentlich mehr drin gewesen. Statt dessen lässt er sich von Manfred sogar noch gute 11 Sekunden abnehmen. Christian war den ganzen Abend schon super unterwegs und konnte das auch im Rennen zeigen. Robin war noch eine Nuance besser und konnte knapp hinter Jorge, der seinen neuen Japan GT auf die Bahn brachte, das Sprintrennen beenden. In seiner Startgruppe hatte Gerry schon mal gut vorgelegt und konnte damit insgesamt den fünften Platz erreichen. Zwischen Fedor und Kai und zwischen Harald und Klaus war es im gesamten Rennverlauf so richtig knapp. Am Ende konnte sich Kai noch knapp vor Fedor halten und Harald siegte mit knappen fünf Sekunden Vorsprung vor Klaus.

Auf dieser tollen Holzbahn sollte das Hauptrennen an diesem Rennabend im Nachtmodus gefahren werden. Die Teilnehmer waren schon ganz gespannt, wie die Bahn wohl im Nachtambiente ausieht. Ein ganz großer Dank geht an das Team von Hopfa-Slot, die erstmalig für dieses Rennen eine komplette Bahnbeleuchtung in die Landschaft der Rennbahn integriert haben. Wirklich Klasse gemacht und damit ein wunderschönes Ambiente eines Nachtrennens.

Den Rennverlauf des Hauptrennens habe ich als Rennleiter gar nicht so detalliert mitbekommen und wie Anfangs schon erwähnt ist es beim schreiben dieses Textes ja auch schon knapp zwei Wochen her. Hier dürft ihr die Ergebnistabelle selbst studieren.

Es bleibt nur noch zu erwähnen, dass Klaus den Spies umgedreht hat und den gegen Ende doch extrem aufholenden Harald mit fünf Metern Vorsprung besiegt hat. Glückwunsch an Jorge für den dritten Platz, der mich damit 'leider' auf den vierten Platz verdrängt hat. Dabei hatte ich mich doch so gefreut, vor Fedor zu sein. ;-)

Das wirklich schöne am GT-Cup sind die vier verschiedenen und auch extrem unterschiedlichen Rennstrecken innerhalb einer Saison. Und so kann sich an der Spitze der Fahrerwertung noch einiges bis zum großen Finale auf dem Hazelcreek-Speedway verändern. Nun freue ich mich ersteinmal auf die beiden Rennabende in Buxheim, bevor der gesamte Fahrertross dann weiter nach Regensburg zieht.

Für das Finale mit Grillevent wird gerade ein neuer Termin gesucht. Dabei stellt sich wiedermal heraus, das Terminverschiebungen generell ungünstig sind und es noch schlimmer wird, wenn es in den Sommer hinein geht. Ich gebe die Hoffnung noch nicht auf, das wir einen Termin finden, der dann doch bei den meisten passt.

Gruß
Kai

 

 

07.02.2014 - Vierter Rennabend zum GT-Cup 2014

Nun ist bereits Halbzeit in dieser GT-Cup Saison. Tolle Rennen auf drei unterschiedlichen Rennstrecken haben wir bereits erlebt. Bisher hat sich Jorge mit zwei Siegen im Sprint und zwei Siegen in den Hauptrennen souverän an die Tabellenspitze der Fahrerwertung gesetzt. Doch die Verfolger lauern in nicht allzu großem Abstand bereits dahinter. Das wird noch richtig spannend.



In zwei fünfer Gruppen ging es zunächst unter normalen Beleuchtungsbedingungen auf der Bahn des RCA in Abensberg an das Sprintrennen. Bei einigen Fahrern war es wieder einmal das Zeitgefühl für die 12 Sekunden Boxenstopprunde, welches über Sieg und Niederlage entscheiden sollte. Das Highlight hierzu brachte Christian, der auf einer Spur in der letzten Runde den Boxenstopp mit einer 11,58 Sekunden Runde beendete. Damit kassierte er als zweiter Fahrer im GT-Cup die bittere Strafzeit von 18 Sekunden abzüglich seiner schnellsten Runde. Bei den weiteren Läufen absolvierte er seinen Boxenstopp dann immer in der ersten Runde. Ansonsten hatte das gesamte Fahrerfeld die Boxenstopps recht gut im Griff und es musste nur vereinzelt nachgebessert werden. Extrem schnell und sicher war Jorge heute unterwegs, er wollte das Debakel des letzten Rennens wohl nicht nochmal wiederholen und sicherte sich so ganze fünf Sekunden Vorsprung vor Klaus, der diesmal ohne Reglerprobleme gleich von Anfang an gezeigt hat, wie man einen Porsche um den Kurs bewegt. Kai konnte mit seinem neu aufgebauten Audi R8 LMS recht gute Zeiten fahren, musste allerdings auch einen Boxenstopp zweimal fahren. Robin hat erst gegen Rennende etwas Boden auf die Spitze verloren und landete damit auf einem guten vierten Platz. Die Rechtskurve hinter der Brücke wurde Harald mehrmals zum Verhängnis und kostete ihn die entsprechenden Zehntel. Markus konnte sich sicher vor Horst (Abstand 0,95 sec.) und Mike (weitere 0,08 sec.) auf den sechsten Gesamtplatz kämpfen. Und Fedor kommt mit dem Streckenverlauf langsam besser zurecht und fährt mit seinen schnellsten Runden nur noch zwei bis drei Zehntel hinter der Spitze.



Hauptrennen: Es wurde Nacht im Bahnraum des RCA und die stimmungsvolle Bahnbeleuchtung kam direkt aus der Modellwelt innerhalb des Rennbahnareals. Sehr schön umgesetzt, ein wirklich stimmungsvolles Ambiente. Die erste Startergruppe bestand nun aus sechs Fahrern, von denen sich Harald relativ früh schon an die Spitze setzte und dem in dieser Gruppe schnellsten Fahrer des RCA (Horst) zeigte, wie man hier in der Nacht zu fahren hat um vorne zu sein. Nach 24 Rennminuten hatte sich Harald ganze vier Runden Vorsprung herausgefahren. Wahnsinn. Knapp hinter Horst kamen dann Christian und Mike zum Stillstand. Christian hatte auf seiner letzten Spur noch eine respektable Aufholjagd hingelegt und hätte er nicht in der Schlussphase noch zwei Mal die Spur verlassen, wäre es für Horst ganz schön eng geworden. Zum Rennende waren die Augen von Markus etwas ermüdet. Erleichtert über die abgelaufene Zeit stellte er sein Fahrzeug bei Start/Ziel ab. Die wärend des Sprintrennens gewonnene Streckenerfahrung konnte Fedor in der Dunkelheit leider nicht mehr umsetzen und sicherte so das Feld nach hinten ab.

Aufgrund unkonzentrierten Fahrens verlor Kai in der zweite Startgruppe schon auf der ersten Spur fast zwei Runden auf die Spitze und rollte am Rennende genau auf die gleiche Position, die vorher schon Horst für sich erwirtschaftete. Robin versuchte mit Klaus und Jorge mitzuhalten, die beiden schienen aber andere Ziele zu haben. Da stand ja immer noch die Vorgabe von Harald auf dem Bildschirm und Klaus fühlte sich dadurch so unter Druck gesetzt, das er immer wieder neue Hochrechnungen startete, ob seine Leistung dieser Vorgabe standhalten würde. Am Ende waren es doch ganze 13 Meter Sicherheit für einen verdienten zweiten Platz. Und Jorge machte sich einfach keinen Kopf und fuhr sein Rennen extrem schnell und sicher nach Hause. Herzlichen Glückwunsch zu diesem grandiosen Sieg.

Das nächste Rennen findet am 21. März bei Hopfa-Slot in Rohrbach statt. Das Hauptrennen wird dort ebenfalls im Nachtmodus gefahren. Ich freue mich schon auf das Event und bin gespannt ob der Heimbahnvorteil auch von den entsprechenden Fahrern umgesetzt wird. Bis dahin.

Gruß
Kai

 

10.01.2014 - Dritter Rennabend zum GT-Cup 2014 beim RCA in Abensberg

Diesmal durften die Fahrer des GT-Cup auf dem Babonenring in Abensberg beweisen wie konstant und schnell sie unterwegs sein können. Aufgrund mehrerer öffnenden und schliessenden Kurven auf diesem Kurs braucht man schon ein paar Trainingsrunden um hier entsprechend sicher unterwegs zu sein. Wenn der Rythmus ersteinmal in Fleisch und Blut übergegangen ist, ist auch der Fahrspaß garantiert.

Wer im Sprintrennen vorn dabei sein möchte, muss ein gutes Zeitgefühl für die Länge des Boxenstopps sowie ein möglichst abflugfreies Rennen hinlegen. Wichtig ist auch die Positionierung des Stopps im Rennen. Sei es ein eigener Abflug, der hiermit kompensiert werden kann, oder eine Chaos-Phase oder sonst eine Störung im Rennablauf.



Die Aufteilung zum Sprintrennen der insgesamt fünfzehn Teilnehmer erfolgte in drei Gruppen mit jeweils fünf Fahrern. Die beim letzten Rennabend schnellsten Fahrer starteten in der ersten Gruppe und durften somit schon frühzeitig ihr Können unter Beweis stellen. Erstmalig auf dieser Strecke waren Fedor und Hebbe unterwegs und konnten im Sprint noch nicht den richtigen Rhytmus finden. Carsten hatte mit einem zu hoch eingestellten Leitliel in vielen Kurve keine echte Chance, das Fahrzeug in der Spur zu halten. Wenn ich jetzt schreibe, das Markus noch Probleme mit der Bahn hatte, dann kann das ja nicht stimmen. In Wahrheit fuhr er mit seinem frisch und noch ohne Licht aufgebauten Audi R8 LMS im Sprint auf den zwölften Platz. Schnelles Auto aber Pech mit dem Regler, das war das Schicksal, welches Klaus ereilte. Schön, das auch Sebastian seinen echt schicken Mc Laren wieder mal auf die Spur gesetzt hat. Der komplette Reinigungsvorgang musste aber wohl erst noch vom Boliden verdaut werden und bei einem so engen Feld kommt dann auf einmal der zehnte Platz nach einem doch gut gefahrenen Rennen heraus. Das gilt eigentlich für alle Top Ten Fahrer. Die Abstände sind oft weit unter vier Sekunden zum jeweiligen Vorausfahrenden. Da waren wohl hier und dort ein Unfall zu viel oder der Boxenstopp zum falschen Zeitpunkt gewählt, aber ansonsten fällt mir hier nicht mehr viel ein, was denn noch schief lief. Alles in allem ein superstarkes Rennen mit einem verdienten Sieg von Robin, der sich doch noch knapp vor Kai halten konnte. Und mit dem dritten Platz macht Jorge einen grossen Schritt zum Tabellenführer dieser Saison.



Im Hauptrennen wurde die Gruppeneinteilung auf 6, 5, 4 gelegt, damit die an diesem Abend führenden Fahrer auf allen vier Spuren einen spannenden Lauf zeigen konnten. Und das wurde ja auch eindrucksvoll gezeigt. Ständige Führungs- und Platzierungswechsel waren an der Tagesordnung. Mega Stark.

Fedor hatte leider öfter eine sich lösende Schraube an der Halterung des Leitkiels und fiel damit auch nach genommener 3-Minuten-Reparaturpause ziemlich weit zurück. Der Einsatz eines Federringes unter der Schraube ist an dieser Stelle wohl nicht ganz zielführend und ist im Originalaufbau dort ja auch nicht vorgesehen. Auch Christians BMW verabschiedete sich erst in eine Reparaturpause und danach dann komplett. Die Regelung, nicht direkt mit einem Ersatzauto weiter fahren zu dürfen, sondern erst auf den Beginn des nächsten Laufs zu warten, halte ich an dieser Stelle für ausreichend und umsetzbar. Das Rennen ist dann zwar gelaufen, jedoch hat man noch die Chance etwas Fahrpraxis umzusetzen. Und so hatte Christian wenigstens noch Fahrspaß und wie in diesem besonderen Fall wohl auch die Einsicht, für das Rennen das falsche Auto gewählt zu haben, denn der Porsche lag deutlich ruhiger als sein BMW.

Bei Carsten war immer noch der Leitkiel zu hoch und Hebbe schaffte es bereits, konstante und auch oft abflugfreie Runden zu drehen. Aber warum war Horst nicht weiter vorne? Ich habe es im Detail nicht beobachtet aber neun Runden Rückstand auf die Spitze sind schon viel. Das wird schon wieder, auch für Markus, der weiterhin mit seinem neuen R8 auf der Jagd nach schnellen Runden war. Ich hoffe, dass er bei dem Fahrzeug bleibt, es jedoch noch etwas Speed aufnimmt. Tja, Guido, bei dir haben wir es gesehen, wo du dein Rennen vergeigt hast. Gelbe Spur mit zu vielen Abflügen. Bis dahin war Guido top dabei aber ein Rennen geht eben bis zur Zielflagge. Sebastian im Mittelfeld mit knappem Abstand zu Harry der mit Mike zusammen unauffällig aber doch auffällig schnell war. Wie so etwas geht, wissen nur die, die das Rennen live gesehen haben. ;-)

Klaus hatte aufgrund des Resultats aus dem Sprint in einer frühen Gruppe beweisen müssen wie schnell er ist und hat das auch eindrucksvoll getan. Seine Rennleistung stand bis kurz vor Gesamtrennende auf der ersten Stelle des Monitors und war somit für die letzten Starter eine Art Mahnmal und eine Hürde zugleich. Jorge hatte in dem Endfight auch diverse Male die Nase vorn, hat aber dann irgendwo kleine Flüchtigkeitsfehler eingebaut, die ihn vor dem Mahnmal erstarren liessen. Zwischen Robin, Gerry und Kai war das Rennergebnis bis zur letzten Spannungsgabe der Trafos noch offen. Kai war zwar auf der letzten Spur mittlerweile in Führung aber Gerry hat irgenwo noch ein Zehntel pro Runde gefunden und extremen Druck aufgebaut. Und wäre die Rennzeit nur 30 Sekunden länger gewesen, hätte das Ergebnis anders ausgesehen. Somit stelle ich hier fest, das die 6 Minuten pro Spur die genau richtige Rennzeit ist und freue mich über meinen ersten Sieg im GT-Cup. Viele der Anwesenden (vielleicht auch alle) waren zwar der Meinung das es mein einziger Sieg bleiben soll, aber Gewissheit haben wir darüber erst am Ende der Saison.

Danke für diesen wiedereinmal schönen und spannenden Rennabend mit diesen tollen Autos. Nun wollte ich wirklich nicht mehr so viel schreiben aber irgendwie müssen einige Stories eben erzählt werden.

Gruß
Kai (Rennleitung)

 

 

15.11.2013 - Zweiter Rennabend zum GT-Cup 2014 bei Hopfa-Slot in Rohrbach

Dreizehn Starter und diverse Zuschauer erlebten einen tollen Rennabend des GT-Cup in Rohrbach. Die Startaufstellung ermittelte sich wie gewohnt aus dem Ergebnis des vorherigen Hauptrennens und so durften einige Lokalmatadoren das Rennen aus der letzten Startgruppe aufnehmen.

Der überarbeitete Ferrari FXX von Markus hat wohl in der Lackierkabine die Performance des letzten Rennens verloren und durfte sich ganz knapp von Bernhard's Audi R8 LMS (Scaleautofahrwerk) geschlagen geben. Mit der nicht ganz ausbalancierten Corvette war Andreas gut unterwegs, hatte jedoch den Leitkiel etwas zu oft aus der Spur verloren. Manfred war mit einem Audi R8 LMS das erste Mal auf diesem wunderschönen Kurs unterwegs und wurde zusehends immer schneller. Durch die doch recht häufigen Chaos-Phasen etwas aus dem Rythmus gebracht, konnte Jorge seinen Nissan im Sprintrennen nur auf den neunten Platz stellen. Christian fuhr konstante, schnelle Runden mit seinem BMW Z4 und wurde mit einer guten Platzierung im Mittelfeld belohnt. Der Mercedes SLS von Mike durfte sich nur knapp von Kai's neu aufgebautem Aston Martin geschlagen geben. Und mit einer knappen Sekunde Vorsprung konnte sich Carsten (BMW Z4) noch davor setzen. Ganz knapp am Siegertreppchen vorbei hat sich Robin mit seinem Ferrari 358 auf den vierten Platz gefahren.

Und da vorne stehen sie nun, die Sieger, gemischt gestartet aus den hinteren Gruppen, haben sie das Feld so richtig aufgemischt. Dreimal Porsche RSR GT3 mit sehr gut umgesetztem Heimbahnvorteil. Klaus kam mit nur fünf Sekunden Rückstand hinter Fedor ins Ziel und Harald konnte sich in seinem Rennen den begehrten ersten Platz sichern. Herzlichen Glückwunsch!



Im Hauptrennen ging es dann auf die doppelte Distanz und über die Dauer des Rennens zog sich das Feld ganz schön auseinander. Der erste Schaden an Bernhard's Audi durfte in der neu eingeführten Reparaturpause innerhalb von drei Minuten repariert werden. Ein zweiter Schaden musste jedoch unter Rennzeit repariert werden, und so landete Bernhard doch chancenlos auf eine bessere Platzierung auf dem dreizehnten Platz. Auch im Hauptrennen konnte Markus nicht mehr Leistung aus dem Ferrari holen und somit wird er hier im Rennbericht schon so früh erwähnt. Mit nur neun Metern Vorsprung auf Mike konnte sich Andreas den zehnten Platz sichern. Mit dem Leihauto von Kai war Manfred so nett und platzierte sich direkt hinter Kai. Doch der Kampf um Platz sechs dauerte bis zur Stromlosigkeit der Bahn. Carsten und Christian fuhren auf der letzten Spur Runde um Runde nebeneinander und schenkten sich rein garnichts, bis sie dann auch nebeneinander ausrollten. Jorge konnte sich wieder etwas weiter nach vorn kämpfen, musste sich von Robin jedoch noch ganze zwei Runden abnehmen lassen.

Und da sind wir auch schon wieder beim Treppchen angelangt. Diesmal konnte sich Klaus ganze 22 Meter vor Fedor platzieren und Harald durfte dieses Rennen souverän gewinnen. Nochmals herzlichen Glückwunsch!



An der Tabellenspitze wurde es nun richtig eng und wir warten gespannt auf den nächsten Rennabend, dann im Januar in Abensberg. Damit haben noch alle Teilnehmer genug Zeit, um sich ein schnelles Fahrzeug zu Weihnachten zu wünschen.

 

 

31.10.2013 - Auftaktrennen zum GT-Cup 2014 auf dem Hazelcreek Speedway in Regensburg

Ein mit Teelichtern liebevoll gestaltetes Helloween Ambiente führte die Fahrer vom Eingangsbereich bis hinauf zum Bahnraum. Mit Spannung wurde das erste Qualifying zur zweiten Saison des GT-Cup (1/24) erwartet. Doch erst mussten die Fahrzeuge durch die Prüfung der Rennleitung für das Rennen freigegeben werden. Dabei wurden der Aufbau des Fahrwerks, die Reifendurchmesser sowie die Bodenfreiheit, Gesamtgewicht und das Karosseriegewicht ermittelt und notiert. Zusätzlich wurde die Motordrehzahl bei 18V gemessen, um die Verwendung des reglementskonformen Motors sicherzustellen. Die Messwerte sind im Abnahmeprotokoll zusammengefasst.

Das Qualifying gewann Jorge (7,252s) vor Horst (7,421s) und Markus (7,432s) und damit stand die erste Startgruppe des heutigen Rennabends fest. In Gruppe 2 starteten Kai (7,474s) neben Guido (7,513s) und Robin (7,540s). In der dritten Gruppe fand sich Mike (7,609s) neben Harald (7,840s) und Christian (8,410s), die beide das erste Mal auf dem Hazelcreek Speedway unterwegs waren.



Im Sprintrennen über 25 Runden pro Spur durften alle Fahrer mal wieder ihr Zeitgefühl unter Beweis stellen, denn auf jeder Spur musste ja jeder Fahrer mindestens ein Runde mit einer Rundenzeit von mindestens 12,000s absolvieren. Von 12,2s bis 13,4s waren die als i.O. gewerteten Zeiten doch dicht an der 12s Grenze. Doch es gab auch wieder die für den jeweiligen Fahrer ärgerlichen 11,8s die dann zum zweiten Boxenstopp führten.

Den ganzen Rennabend war Jorge mit seinem Nissan Skyline GTR34 souverän und schnell unterwegs und damit der zu jagende Fahrer. Mit über zehn Sekunden hat er Guido, der mit seinem BMW M3 in auffälliger Lackierung ebenfalls echt schnell unterwegs war, geschlagen. Mit seinem flachen Ferrari FXX hat sich Markus ganz knapp hinter Guido platzieren können. Im weiteren Feld gab es im laufe des Sprintrennens immer wieder tolle Duelle und Überholmaneuver. Die Grippverhältnisse waren sehr gut und die GT3-Fahrzeuge richtig schön zu fahren. Die Motoren heizten sich im Laufe des Rennens immmer stärker auf, was bei Christians BMW Z4 kurz vor Rennende zu einem Verlust des Motorritzels (aus Kunststoff) führte. Mit einer kleinen Reparaturpause konnte er das Problem beheben aber leider nur noch am Ende des Feldes um die rote Laterne kämpfen.



Im Hauptrennen bekam Harald mit seinem Porsche GT3 RSR auch auf einmal Motorenprobleme und bei Christian verabschiedete sich ebenfalls ein Motor (oder wieder das Ritzel?). Bei einigen Fahrern wurde daraufhin vorsichtshalber das Kunststoffritzel gegen ein Messingritzel getauscht. Das Messingritzel ist an dieser Stelle die Empfehlung, wobei die Ursache für die doch recht heissen Motoren noch gesucht wird. Wir werden das Thema bei den weiteren Rennen genau beobachten.

Durch zu viele Abflüge in der engen Linkskurve nach Start/Ziel konnte Guido trotz schneller Rundenzeiten nicht an das Ergebnis im Sprint anknüpfen und wurde mit dem siebten Platz 'belohnt'. Nur ein Bruchteil einer Sekunde trennte Kai mit seinem Audi R8 LMS von Robin. Robin konnte seinen Ferrari 458 wohl doch besser in der Spur halten und holte sich damit den fünften Platz.

Nur 0,38 Sekunden trennte Markus vom Siegertreppchen, auf dem sich nun Mike mit seinem Mercedes SLS GT3 auf dem dritten Platz breit gemacht hat. Der Hausherr Horst durfte sich mit einem tollen Rennergebnis mit seinem BMW Z4 über den zweiten Platz freuen. Und Jorge fuhr im Hauptrennen wieder souverän und sehr schnell seine Runden und holte sich damit den Sieg im ersten Hauptrennen des GT-Cup 2014. Herzlichen Glückwunsch für diese einwandfreie Leistung.



Das nächste Rennen findet bereits in zwei Wochen auf dem Hopfa-Ring in Rohrbach statt. Dort werden die Karten neu gemischt und spannende und packende Rennen sind sicherlich zu erwarten.